Westturm

Der Westturm bildet den Abschluss der Wehranlage, die früher durchgehend ausgebaut war. Man gelangte von der Burg, wo sich heute der Lindengarten befindet, in diesen Turm.  Durch eine Falltür im Turm gelangt man zum darunterliegenden Verlies. Im 17. Jh. war dieses erwähnt als "Hexen-Kefig".

Leider wurde der Burgteil in der Mitte der Burg zwischen 1798 und 1835 komplett abgebaut.

Der Turmraum zeigt sich heute von einer freundlicheren Seite. Er diente zu Riggenbachs Zeiten als Sammlungsraum für Versteinerungen, ausgestopfte Vögel, Schmetterlinge und gepresste Pflanzen. Während den Sommermonaten unterrichteten hier Hauslehrer die Kinder. Ab Ende des 19. Jh. diente der Raum den Damen der Familie Riggenbach und ihren weiblichen Gästen als Sommerzimmer.

An der Ostseite ist eine Gedenktafel der Schlossbesitzer von 1835 bis 1906 mit Namen und Wappen angebracht.



Virtueller Rundgang: zum Westturm